Florian und Lisa Marie Smit. Unberührte Wildnis
Anmeldung möglich ( 144 Plätze sind frei)
| Kursnr. | 262_20213 |
| Beginn | Fr., 21.08.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Städtische Galerie, Theodor-Heuss-Ring 24 |
| Gebühr | entgeltfrei |
| Teilnehmer | 50 - 150 |
Kursbeschreibung
Ausstellung vom 21.08. - 18.10.2026Seit Jahren reisen Florian und Lisa Smit nach Skandinavien, wo sie jahrtausendealte Gletscher, mystische Wälder, weitläufige Fjell Landschaften und tanzende Nordlichter fotografieren. Doch vor allem sind es die wilden Tiere, die ihre Herzen höherschlagen lassen: Moschusochsen, Rentiere und Polarfüchse werden zu echten Kunstwerken, wenn sie im sommerlichen Abendlicht oder im Winter bei -15°C vor ihrer Linse auftauchen.
„Warum tue ich mir das an? Lohnen sich diese Strapazen? Möchte ich mir einfach nur selbst etwas beweisen?“ – all diese Gedanken gehen Florian durch den Kopf, während er bei -35 Grad in seinem Schlafsack liegt. Draußen herrscht völlige Dunkelheit und der eisig kalte Wind peitsch um das Zelt. Er ist ganz alleine unterwegs, diesmal ohne Lisa, in den einsamen Weiten des Sarek-Nationalparks. Vier quälend lange Woche, vier Wochen in der Kälte – dabei den Fokus immer auf das perfekte Bild!
Herbst 2014 - Stundenlang liegen Florian und Lisa auf dem Boden inmitten eines riesigen Steinbruchs, bis sich endlich etwas bewegt. Ein junger Polarfuchs huscht durch die Landschaft, er schnuppert umher und scheint sie kaum zu bemerken. Jetzt zählt jede Sekunde, bloß keine hastigen Bewegungen oder Geräusche machen. Fast regungslos beobachten sie die Szene. Der Fuchs legt sich nieder, schließt seine Augen und schläft nur wenige Meter vor ihnen ein. Die Kamera klickt. Als die beiden zu ihrem VW Bus zurückkehren, durchströmt sie ein Glücksgefühl. Auf diesen Moment hatten sie tagelang gehofft, all die Strapazen der letzten Wochen haben sich gelohnt.
Es sind genau solche Erlebnisse, die ihre Erkundung der größten Nationalparks in Norwegen und Schweden prägen. Florian und Lisa haben ein Auge für die großen und kleinen Naturwunder, sei es der Blick aus dem Schlafsack hinauf zum Sternenhimmel, die Farbspiele im verwitterten Gestein oder im Nebel tanzende Schmetterlinge und Motten. Sie nehmen sich Zeit und suchen das, was im Verborgenen liegt. Dafür leben sie im VW Bus, im Zelt und sogar in einer kleinen Holzhütte, die abgelegen inmitten einer von knorrigen Bäumen bewachsenen Hügellandschaft steht.
Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
21.08.2026
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Theodor-Heuss-Ring 24,
Städtische Galerie, Theodor-Heuss-Ring 24
Kurse des Dozenten
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